Kakerlaken

Kakerlaken Bekämpfung 

Kakerlaken in der Wohnung, was nun?

Es riecht unangenehm süßlich und ab und an sind leise Fressgeräusche zu hören? Beim Aufräumen finden sich an Holzmöbeln Stellen, an denen die Oberfläche wie abgeschabt aussieht? Liegen in den Ecken Krümel von Nahrungsmitteln, die nach Kontrolle Fraßspuren zeigen? Wurden gar schon lebende oder tote Schaben gefunden? Dann kann man nahezu sicher sein, dass das Haus komplett mit Kakerlaken bewohnt ist! Diese lästigen Tiere stellen zwar keine direkte Gefahr für den Menschen dar, können aber Krankheiten und Parasiten übertragen. Was nun zu tun ist erklärt dieser Artikel.

Was Kakerlaken und Schaben sind

Schaben ist der Name für eine Insektenart mit rund 4600 Arten. Davon werden lediglich die als Kakerlaken bezeichnet, die in Wohn- oder Arbeitsstätten leben. In Europa sind das vorwiegend drei Sorten.
Da ist als erstes die braune Deutsche Schabe (Blatella germanica) zu nennen. Sie ist etwa 12 bis 15 Millimeter groß und lebt vorzugsweise in beheizten Gebäuden. Typische Orte, an denen man sie finden kann, sind hinter Kühlschränke, Heizungsrohre, Küchenherde und alle anderen Wärmequellen, solange die Umgebung nicht zu trocken ist. Sie sind in der Lage, glatte Wände empor zu laufen und legen laufend mehr als einen Meter pro Sekunde zurück. Das entspricht der Geschwindigkeit eines schnell gehenden Menschen.
Besonders unbeliebt sind die Orientalische Schaben (Blatta orientalis), die auch als Gemeine Küchenschaben bezeichnet werden. Diese Art wird bis zu drei Zentimeter groß, vermehrt sich rasch und ist als Ekeltier bekannt. Weil sie nahezu alles fressen, selbst verfaulte Lebensmittel, sind sie potentielle Wirte für zahlreiche Arten von Keimen und Parasiten. Zudem verträgt sie auch Kälte recht gut, darum ist ihr Verbreitungsgebiet praktisch weltweit. Ein Befall mit dieser Spezies erfordert schnelles und konsequentes Vorgehen, weil sich sonst binnen weniger Monate eine ganze Armee von derartigen Kakerlaken bilden kann. Zwar werden hierzulande fast alle Schaben als Kakerlaken bezeichnet, in der Regel ist aber genau diese eine Art damit gemeint.

Als letzter weithin bekannter Vertreter der mit Kakerlake bezeichnete Schabenart ist die Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) zu nennen. Diese Art wird bis zu 45 Millimeter groß und hat ebenso lange Fühler. Es ist ein beachtliches Insekt, das sogar flugfähig ist. In Europa vermehrt es sich zum Glück nur in den wärmeren Regionen, so dass ein Befall weniger häufig ist.

Neben der meist gebrauchten Bezeichnung der genannten Schabenarten grassieren je nach Region weniger schmeichelnde Namen. In Süddeutschland kennt man sie als Preußen, in Norddeutschland als Schwaben. Franzosen werden sie im Westen Deutschlands genannt und im Osten vorzugsweise Russen. Die Intention hinter der despektierlichen Namensgebung ist offensichtlich, die jeweiligen Namensgeber wünschen sich die Tiere so weit weg wie eben möglich. Und das hat seinen guten Grund, weil Krankheiten, Fraßschäden und unangenehme Gerüche mit dem Befall einhergehen. Als Zwischenwirte für Würmer sind sie berüchtigt, sie übertragen Salmonellen, Typhus oder Ruhr und ihre Ausscheidungen lösen allergische Reaktionen aus.

Anzeichen für Kakerlakenbefall

Schaben leben sehr versteckt und sind nachtaktiv. Sobald auch nur ein einziges Exemplar entdeckt wird, kann von einem massiven Befall ausgegangen werden. Darum ist es sehr wichtig, die Anwesenheit der Tiere bereits im Vorfeld festzustellen, damit zeitnah wirksame Maßnahmen ergriffen werden können.
Der Kot der Insekten haftet oft an den Wänden, weil sich die Tiere dort bewegen. Er sieht aus wie Kaffeepulver, das in länglichen Päckchen in einer Spur liegt. Auch Hautreste finden sich häufig, weil sich die Tiere mehrfach häuten, ehe sie ausgewachsen sind. Besonders in Nestnähe können die verdächtigen Reste oftmals aufgefunden werden. Ganz eindeutig sind die Eier, die in Päckchen an versteckten Stellen abgelegt werden. Zwar trägt die Deutsche Küchenschabe ihre Eier bis zum Schlupf der jungen Tiere mit sich, die anderen Arten aber legen die Oothek, wie sich der Eikörper in der Biologie nennt, früher oder später ab. Sind die gefundenen Eipäckchen gefüllt, kann man von Glück sprechen, meist sind sie aber leer. Der Geruch des Kots und der Pheromone, mit denen die Kakerlaken kommunizieren, ist typisch und unverwechselbar. Er ist unangenehm süßlich und sollte nicht ignoriert werden. Weitere Inspektionen bringen schnell zutage, ob er von einem Schabenbefall stammt. Als eindeutiges Indiz sind auch angefressene organische Stoffe zu werten. Weil die Insekten sich wirklich von fast allem ernähren, sind abgeschabte Lederschuhe, ausgefressene Zeitungen und sonstige Fraßspuren ein untrügliches Alarmzeichen. Finden sich noch Krümel von Nahrungsmittel auf dem Boden, dann ist ein Befall nahezu sicher.

Die Bekämpfung der Insekten

Wurden eindeutige Anzeichen für Kakerlaken- / Schabenbefall (Keyword: Anzeichen für Kakerlaken- / Schabenbefalll (ein L zu viel …)) gefunden, ist guter Rat teuer. Hausmittel versagen meist völlig, der Einsatz von handelsüblichen Insektiziden für Privatanwender in der Regel auch. Oft wird aus Unkenntnis bei der Bekämpfung mehr Schaden angerichtet, als die Schaben selbst verursachen könnten. Der einhellige Rat von Fachleuten lautet daher, sich so schnell wie möglich an einen professionellen Kammerjäger zu wenden, damit das Problem eingegrenzt wird. Zu oft sind die Folgen einer unsachgemäßen Bekämpfung kontraproduktiv, weil die eingesetzten Mittel entweder nicht helfen oder die Bewohner über Gebühr schädigen. Dazu kommt, dass besonders die Eiablagen sehr widerstandsfähig sind und darum eine kontinuierliche, fachgerechte Schädlingsbekämpfung unabdingbar ist.

Der größte Fehler bei dem Kampf gegen die Schabentiere ist aber, ihn zu spät aufzunehmen. Sobald auch nur ein einziges Tier gefunden wurde, muss von einem ausgeprägten Befall ausgegangen werden. Auf jedes gesichtete Exemplar kommen rund zweihundert weitere, die versteckt im gleichen Raum leben. Und wenn dann nicht unverzüglich gehandelt wird, sind es Monate später bereits tausende, die das Haus bevölkern.

Vorbeugende Maßnahmen gegen einen Befall

Das beste Mittel ist eine konsequente Hygiene, die besonders in der Küche herrschen muss. Nahrungsmittelreste gehören entsorgt, der Boden muss stets sauber gehalten werden. Zwischen den einzelnen Möbeln, besonders in der Nähe von Herd und Kühlschrank, dürfen keine Reste liegengelassen werden. Die Insekten sind ungemein bescheiden und ernähren sich von marginalen Mengen.

Von selbst versteht es sich, dass keine Lebensmittel offen zugänglich sind, auch nicht in den Schränken. Durch ihre flache Konstitution können sich die Plagegeister durch die engsten Lücken zwängen und sich an den bereitliegenden Nahrungsmitteln gütlich tun. Sogar Flüssigkeit brauchen sie nicht zwingend, weil sie ihren Wasserbedarf zum Teil durch die Feuchtigkeit der Luft ausgleichen. Und in schlimmen Zeiten reichen einige wenige Teppichflusen, um das Überleben der Insekten zu sichern. Darum wird der Versuch, sie auszuhungern, in den allermeisten Fällen scheitern.

Fazit

Ist ein Befall nicht mehr auszuschließen, sollte alsbald ein professioneller Kammerjäger beauftragt werden. Die Gefahr, durch unangemessene Maßnahmen noch mehr Schaden anzurichten, ist enorm. Wir vom Kompetenzteam der Firma Klein wissen, was bei Kakerlakenbefall zu tun ist. Zielgenau platzieren wir hochwirksames Schabengel an genau den Stellen, an denen es die Tiere erreicht. Wir erstellen einen Bekämpfungsplan und sorgen durch mehrfache Anwendung dafür, dass die Eikörper der Kakerlaken sich nicht entwickeln und vor dem Schlupf absterben. Seien Sie sich sicher, dass Ihre Wohnung bald nach unserem Einsatz wieder ganz die Ihre sein wird!

Wir kommen in unauffälligen Servicefahrzeugen zu Ihnen, Ihre Nachbarschaft wird von dem Drama nichts erfahren. Kostenlos inspizieren wir Ihre Wohnung und analysieren den Bedarf. Erst nach einem ebenso kostenfreien Beratungsgespräch werden wir auf Ihren Wunsch hin aktiv und beginnen mit der Bekämpfung. Rufen Sie uns an, auch wenn Sie derzeit lediglich einen Verdacht haben. Umso früher die Bekämpfung beginnt, umso schneller ist die Wohnung wieder die Ihre!

Rufen Sie uns jederzeit unter 0711/25298670 an oder klicken Sie hier, um zu unserem Kontaktformular zu gelangen. Wir werden binnen kürzester Zeit aktiv und begutachten Ihre Räumlichkeiten in der Regel noch am gleichen Tag. Service und Kundenzufriedenheit sind die Säulen, auf denen unsere Firma ruht, probieren auch Sie es aus!

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